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Förderung

Europäischer Strukturfonds unterstützt Projekte zur ökologischen Landwirtschaft und nachhaltigen Ressourcennutzung an der Uni Kassel

Hotspot für Gründerinnen und Gründer sowie Netzwerke zur Ressourceneffizienz mit rund 668.000 Euro gefördert

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Universität Kassel am Holländischen Platz.
© Universität Kassel/Dario Lafferte

An der Universität Kassel bekommen zwei richtungsweisende Projekte Unterstützung der Europäischen Union: Durch das eine Projekt soll sich der Werra-Meißner Kreis zum Hotspot für Startups in den Bereichen der ökologischen Land- und Ernährungswirtschaft entwickeln, durch das andere sollen Innovationsnetzwerke zur nachhaltigen Ressourcennutzung aufgebaut werden. Wissenschaftsministerin Angela Dorn hat heute den Uni-Standort Witzenhausen besucht und zwei Förderbescheide über Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von insgesamt rund 668.000 Euro überreicht.

Magnet für zahlreiche Studierende

Wissenschaftsministerin Angela Dorn: „Die Region Werra-Meißner ist ein Magnet für zahlreiche Studierende, die eine nachhaltige und ökologische Land- und Ernährungswirtschaft studieren und verwirklichen möchten. Dies hat hier am Standort eine lange Tradition. Die ehemalige Landbau- und Ingenieurschule in Witzenhausen hat sich zu einem international hervorragend vernetzten Universitätsstandort entwickelt – schon 1981 entstand hier der weltweit erste Lehrstuhl für Alternativen Landbau.“

„Die Universität ist ein wichtiger Innovationsmotor für die Region: Es gibt viele Studierende am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften, die nach dem Studium ein Unternehmen gründen wollen, und einige Alumni in der Region, die diesen Schritt bereits sehr erfolgreich vollzogen haben. Beide Projekte führen Forschung und Wirtschaft noch näher zusammen und schaffen dauerhafte Strukturen des Dialogs zwischen Wissenschaft, Unternehmen, regionaler Politik und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. So entsteht noch mehr Knowhow um gezielt Antworten auf zentrale ökologische und gesellschaftliche Fragen unserer Zeit zu finden. Ich freue mich, dass die Initiativen der Universität Kassel von der Europäischen Union unterstützt werden.“

Plattformen für Zusammenarbeit

Das Projekt „Innovationsnetzwerke Ressourceneffizienz (InRess) – Netzwerk Ressoureneffizientes Bauen und Netzwerk Ökologische Landwirtschaft“ wird mit rund 498.000 Euro gefördert. Es schafft Plattformen für eine Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen aus der Region im Bereich des nachhaltigen Bauens und der ökologischen Landwirtschaft. In den Netzwerken geht es zum Beispiel um die Frage, wie man Baumaterialien noch besser recyceln oder aus Bioabfällen noch mehr Nährstoffe für die Landwirtschaft ziehen kann.

Das Projekt „Entwicklung eines Startup-Hotspots für ökologische Land- und Ernährungswirtschaft im Werra-Meißner Kreis“ richtet sich an Gründerinnen und Gründer aus der Universität Kassel, die sich in der Land- und Ernährungswirtschaft selbstständig machen wollen. Zu den Angeboten zählen Intensivkurse und Coachings, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die wichtigsten Grundlagen rund um die Unternehmensgründung vermittelt kriegen. Zudem soll es regelmäßige Netzwerktreffen geben, bei denen junge Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Geschäftsideen präsentieren und von etablierten Profis beraten werden. Das Projekt wird mit rund 170.000 Euro gefördert.

Im Europäischen Fonds für regionale Entwicklung stehen dem Land Hessen von 2014 bis 2020 rund 32,5 Millionen Euro zur Stärkung von Forschung, technischer Entwicklung, Transfer und Innovation an Hochschulen sowie Forschungs- und Transfereinrichtungen zur Verfügung.

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