Zukunftswoche „Ökonomie und Ökologie“

Regierungssprecher Bußer besucht Landwirtschaftszentrum Eichhof in Bad Hersfeld

16.03.2018Hessische Staatskanzlei

„Futtermittel aus heimischer Erzeugung sind ein gutes Beispiel für Wertschöpfung in der Region“, so der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer.

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Regierungssprecher Michael Bußer und Anne Mawick, Leiterin der Abteilung Fachinformation des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen, bei einem Rundgang durch die Stallungen des Landwirtschaftszentrum Eichhof.
Regierungssprecher Michael Bußer (2. v.l.) und Anne Mawick, Leiterin der Abteilung Fachinformation des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (3.v.l.), bei einem Rundgang durch die Stallungen des Landwirtschaftszentrum Eichhof.
© LLH

Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat heute das Landwirtschaftszentrum Eichhof in Bad Hersfeld besucht und sich bei einem Rundgang über gentechnikfreie Futtermittel sowie die Arbeit der überbetrieblichen Ausbildungsstätte des Landes Hessen informiert. „Der Wunsch der Verbraucher nach gentechnikfrei erzeugten Lebensmitteln – und somit auch nach Futtermitteln für Nutztiere – ist vorhanden und muss respektiert werden. Denn nur, wenn die Tiere gentechnikfreies Futter erhalten, sind tierische Lebensmittel wirklich frei davon“, sagte der Regierungssprecher bei seinem Besuch. Dazu müsse der Anbau heimischer Eiweißpflanzen in Hessen ausgebaut werden. „Das Landwirtschaftszentrum Eichhof geht hier mit gutem Beispiel voran, stärkt dadurch die Wertschöpfung in der Region und zeigt, dass Ökonomie und Ökologie kein Gegensatz sind“, so Michael Bußer.

Initiative „Gentechnikfreies Futter“

Die hiesige Landwirtschaft ist auf Futtermittelimporte angewiesen. In Deutschland ist der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verboten, in anderen Ländern – wie zum Beispiel den USA – erlaubt. Daher will die Initiative „Gentechnikfreies Futter“ als Baustein des hessischen Öko-Aktionsplans dazu beitragen, mehr heimische Eiweißfuttermittel zu erzeugen. Hierzu gehört unter anderem der verstärkte Anbau von Körner- und Futterleguminosen und hierbei vor allem die Entwicklung des Sojaanbaus in Hessen. Mit der Initiative sollen nicht nur Anreize für mehr ökologischen Landbau, sondern auch innovative Anbau- und Vermarktungsprojekte, Kooperationen und der Wissenstransfer für mehr Produktivität und Nachhaltigkeit in der gesamten Landwirtschaft gefördert werden.

Zum Landwirtschaftszentrum Eichhof

Das Landwirtschaftszentrum Eichhof ist eine Informations- und Bildungseinrichtung des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH) für den ländlichen Raum. Neben fachlicher Beratung zu aktuellen Themen des Pflanzenbaus, des Gartenbaus, der Tierhaltung, der Biorohstoffnutzung und der Ökonomie übernimmt das LWZ Eichhof eine wichtige Funktion in der Ausbildung des landwirtschaftlichen Nachwuchses. Zudem werden auf ca. 25 Hektar unter anderem Versuche zu Futteranbau, Grünlandwirtschaft, Landschaftspflege sowie Energiepflanzen durchgeführt.

Hintergrund:

Der Besuch des Staatssekretärs ist Teil der Zukunftswoche „Ökonomie und Ökologie“ der Hessischen Landesregierung. „Ökonomie und Ökologie sind zwei Seiten einer Medaille. Nicht das Gegeneinander, sondern die kluge Verbindung von Ökonomie und Ökologie führen zu Lösungen in der Sache, die gut für die Menschen sind“, sagte Michael Bußer.

Die Zukunftswochen der Hessischen Landesregierung stehen unter dem Motto „Bereit für Morgen“. Nach den Schwerpunkten „Sicherheit und Recht“ sowie „Leben hat Zukunft – Heimat Hessen“ steht nun von Mitte März bis Anfang April der Bereich „Ökonomie und Ökologie“ im Fokus. Dabei werden die Minister und Staatssekretäre Einrichtungen, Projekte und Institutionen besuchen, die diese beiden Themen zukunftsweisend miteinander verbinden.

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Pressesprecher: 
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