Bilanz

Ministerium des Innern und für Sport

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Polizisten auf Pferden
© picture alliance / Frank Rumpenhorst

Hessinnen und Hessen leben so sicher wie nie zuvor

Die Sicherheitslage in Hessen hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert. Die Gefahr, Opfer eines Verbrechens zu werden, war in Hessen nie so gering wie heute. Zugleich hat die hessische Polizei zuletzt die höchste jemals gemessene Aufklärungsquote erzielt. Zwei Drittel der gemeldeten Straftaten wurden aufgeklärt. Das sind beste Sicherheitswerte, die belegen, dass die Hessinnen und Hessen so sicher leben wie nie zuvor.

Erfolgreich gemeinsam Sicherheit gestaltet - die Initiative KOMPASS

Damit die Hessinnen und Hessen nicht nur in Sicherheit leben, sondern sich auch sicher fühlen, hat die Landesregierung 2017 die Sicherheitsinitiative KOMPASS (KOMmunal-ProgrAmmSicherheitsSiegel) geschaffen. KOMPASS ist ein Angebot an die hessischen Städte und Gemeinden und verfolgt das Ziel, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln und dabei gezielt auch die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen. Mittlerweile nehmen 90 hessische Kommunen am Programm teil. Damit profitieren bereits mehr als 2,5 Millionen Hessinnen und Hessen von der Sicherheitsinitiative. Viele weitere Kommunen stehen als Interessenten auf der Warteliste. Auch künftig wird in Hessen die Sicherheit gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie partnerschaftlich mit den Kommunen gestaltet.

Extremismus und Hetze den Kampf angesagt

Die Hessische Landesregierung hat Hetze und Extremismus den Kampf angesagt. Über ihre Meldestelle »hessengegenhetze.de« beim Hessen Cyber Competence Center (Hessen3C) können beispielsweise rassistische Äußerungen im Internet sehr einfach an Polizei, Verfassungsschutz und Justiz gemeldet werden. Hetzer im Netz können so schneller verfolgt und gestoppt werden. Einen besonderen Stellenwert nimmt der Kampf gegen Rechtsextremismus ein. Die im Juli 2017 eigens gebildete Besondere Aufbauorganisation (BAO) Hessen R beim Hessischen Landeskriminalamt hat mit zahlreichen Kontrollen, Durchsuchungen und Festnahmen den Druck auf die rechtsextremistische Szene spürbar erhöht. Neben gut aufgestellten Sicherheitsbehörden setzt Hessen im Kampf gegen Extremismus auf ein breites zivilgesellschaftliches Präventionsnetzwerk. Das Hessische Informations- und Kompetenzzentrum gegen Extremismus (HKE) unterstützt im Rahmen des Landesprogramms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ mit einem Gesamtvolumen von fast zehn Millionen Euro jährlich (davon 1,3 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes) unterschiedliche Präventionsmaßnahmen im Land. 2020 wurde das Fördervolumen nochmals um mehr als drei Millionen Euro erhöht und damit erneut eine massive Erweiterung der hessischen Präventionsmaßnahmen ermöglicht.

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